Leo Brunschwiler

Wettbewerb Technische Betriebe Wil

Kurzbeschreibung: Installation "Sonnenstrahl"

Beschreibung
Die geplante Installation "Sonnenstrahl" besteht aus 3 Teilen: einer Säule, Solarpanels und einer Technikbox.
Im Zentrum steht eine schlanke hohe Spiralsäule, welche sich um sich selbst dreht. Sie ist in den Sonnenfarben gelb-orange-rot spiralförmig gestaltet. Auf einer Stange sind Solarpanels montiert, welche die Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln.Eine (transparente) Technikbox mit allen notwendigen Installationen für die Steuerung der Solarsäule steht zwischen Solarpanels und der Säule. Ein Elektromotor bringt die Säule in Bewegung. Ein Akku speichert den überschüssigen Strom für den Nachtbetrieb.
Tagesbetrieb: Die Säule dreht sich um sich selbst (etwa so schnell, dass die Bewegung leicht erkennbar ist).
Nachtbetrieb: Spiralförmig und parallel sind kleine Lämpchen angebracht, welche nachts brennen und einerseits die Säule selbst beleuchten, andrerseits die Wirkung einer sich drehenden Spiralsäule erzeugen.

Symbolik
Die Spiralsäule versinnbildlicht einen Sonnenstrahl, welcher auf die Erde trifft. Die Skulptur macht deutlich, dass alle Energie, auch die Elektrizität, letztlich von der Sonne kommt. Die leuchtende Säule während der Nacht entspricht dem Mondlicht (= umgelenktes Sonnenlicht).

Masse
Standfläche: ca. 5m x 5m
Gesamthöhe: 5 m
Durchmesser der Säule: ca. 20 cm

Technische Angaben
DIe Säule besteht aus einem äusseren bewegten, und einem inneren fixen Rohr (vgl. Nabe). Dieses innere Rohr ist ein RHS-Spezialstahlrohr, welches auch bei Winddruck eine optimale Statik garantiert. Dieses Rohr ist fundamentiert. Das bewegliche Rohr ist kugelgelagert. Angestrebt wird eine minimale Reibung. Je nach gewünschter / gebrauchter Energiemenge (ca. 75 Watt für den Drehstrommotor bei Tagesbetrieb) und der Grösse der handelsüblichen Solarpanels werden ca. 2 Stück davon Richtung Süden angebracht. Motor, Akku und alle weiteren elektronischen und mechanischen Installationen zur Steuerung der Anlage befinden sich in der leicht zugänglichen Technikbox. Die Machbarkeit der Skulptur wurde durch Fachleute bestätigt. Ausführung durch kompetente Betriebe der Region Wil in Zusammenarbeit mit den Technischen Betrieben Wil.

Zürich, 4. September 2001, © Leo Brunschwiler

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